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Unter Mobile Banking versteht man die Abwicklung von Bankgeschäften über mobile Geräte wie Smartphones (z. B. iPhone), Notebooks oder Tablet-PCs (z. B. iPad). Sie haben die Möglichkeit mittels Browser oder speziellen Apps auf Ihr E-Banking zuzugreifen und können Ihren Kontostand abfragen, Überweisungen durchführen, Daueraufträge einrichten und die meisten vom E-Banking her bekannten Funktionen ausführen.

 

Schützen Sie sich, indem Sie …
Merkblatt: «Mobile Banking» Information und Prävention
  • grundsätzlich alle Sicherheitsmassnahmen wie beim
    E-Banking zu Hause befolgen
  • die Codesperre Ihres mobilen Gerätes aktivieren
  • die Zugangsdaten wie PIN und TAN nicht auf dem mobilen Gerät abspeichern und diese immer verdeckt eingeben
  • die aktuellste Systemversion Ihres mobilen Gerätes verwenden
  • falls möglich eine aktuelle Virenschutzsoftware und Personal Firewall einsetzen

Gefahren beim Mobile Banking

Eine mögliche Gefahr besteht darin, dass ein Betrüger Ihre Zugangsdaten ausspioniert – dass Sie also Opfer einer Phishing-Attacke werden. War ein Betrüger erfolgreich, hat er Zugriff auf Ihr Konto und kann es für Finanztransaktionen missbrauchen.

Eine andere Gefahr geht von Schadcode aus, der auf Ihr mobiles Gerät gelangt und Ihre Zugangsdaten ausspioniert oder Transaktionsdaten manipuliert. Man spricht in diesem Zusammenhang vom Man-in-the-Browser-Angriff.

Eine weitere Gefahr besteht im Verlust des mobilen Geräts. Eine Ihnen fremde Person erhält so Zugriff auf Ihre mTANs und installierte E-Banking-App.

Sicherheit beim Mobile Banking

Generell sind die gleichen Sicherheitsmassnahmen wie beim E-Banking zu Hause zu befolgen. Darüber hinaus sollten Sie folgende Punkte zwingend beachten:

  • Aktivieren Sie immer die Codesperre Ihres mobilen Geräts. So verunmöglichen Sie Unbefugten den Zugriff auf Ihre Daten und Anwendungen (Apps).
    iPhone: Öffnen Sie auf dem iPhone die Option Einstellungen/Allgemein/Code-Sperre. Hier können Sie das Gerät mit einem vierstelligen Zahlencode schützen. Noch sicherer ist es, wenn Sie die Option «Einfacher Code» deaktivieren. Nun lässt sich das Gerät mit einem Passwort schützen.
    Android: Je nach Gerät können Sie die Codesperre unter Einstellungen/Sicherheit aktivieren.
  • Speichern Sie Ihre Zugangsdaten wie PIN und TAN nicht auf Ihrem mobilen Gerät ab.
  • Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Eingabe von PIN und TAN niemand über die Schulter blickt.
  • Setzen Sie falls möglich eine aktuelle Virenschutzsoftware und Personal Firewall ein. So können Sie Schadcode von Ihrem Gerät fern halten.

Seien Sie sich beim Mobile Banking in Verbindung mit dem mTAN-Verfahren bewusst:
Es fehlt der Sicherheitsvorteil, der sich aus der Nutzung von zwei unabhängigen Kommunikationskanälen ergibt!

Im Umgang mit mobilen Geräten sind grundsätzlich folgende Punkte zu berücksichtigen:

  • Verwenden Sie immer die aktuellste Systemversion Ihres mobilen Geräts und führen Sie regelmässig Updates durch.
  • Installieren Sie nur wirklich notwendige Anwendungen (Apps) und achten Sie darauf, dass diese nur aus seriöser Quelle stammen.
  • Deaktivieren Sie den Internetzugang sowie die Funktionen Bluetooth, WLAN und Infrarot, wenn diese nicht benötigt werden.
  • Verwenden Sie bei der Funktion WLAN eine WPA oder WPA2 Verschlüsselung (keine WEP Verschlüsselung!).
  • Akzeptieren Sie keine Verbindungsanfrage, wenn unklar ist, welches Gerät Sie kontaktieren möchte.
  • Seien Sie vorsichtig beim Öffnen von MMS. Über MMS kann ebenfalls Schadcode verbreitet werden. Löschen Sie MMS von unbekannten Absendern sofort.
  • Schalten Sie die Einstellung «Automatische Rufannahme» ab, da diese für einen unbemerkten Aufbau einer Verbindung missbraucht werden könnte.

iPhone/iPad

Im Umgang mit Ihrem iPhone oder iPad sind die oben erwähnten Punkte zu beachten. Des Weiteren sind folgende Sicherheitsmassnahmen nötig:

  • Sichern Sie Ihren Computer oder Laptop auf dem iTunes installiert ist ab. iTunes legt Datensicherungen Ihres iPhones/iPads an. Somit sind sämtliche sensiblen Daten auch auf dem Computer oder Laptop vorhanden. (Die Daten in der iCloud sind nur zum Teil verschlüsselt. Die Übertragung dieser über das Internet ist verschlüsselt.)
  • Sie sollten Ihr iPhone/iPad nicht mittels Jailbreak freischalten. Dieser Prozess umgeht die von Apple vorgesehenen Sicherheitshürden. Generell sollten Sie keine Systemversion installieren, die nicht von Apple stammt.

Android

Zusätzlich zu den oben aufgeführten Punkten sollten Sie für das Betriebssystem Android unbedingt ein Virenschutzprogramm verwenden. Dieses muss immer auf dem neusten Stand sein. Ansonsten besteht die Gefahr, dass neu entwickelte Schädlinge nicht erkannt werden und das mobile Gerät ungehindert infizieren können.

Eine Liste von zum Teil kostenlosen Virenschutzprogrammen für Android finden Sie in Schritt «2 - schützen».

 

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