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15.05.2017:

Es begann am Freitagabend … Erste Meldungen kamen aus England – unterdessen sind Meldungen von ganz Europa und Übersee eingegangen: Die Ransomware «WannaCry» hat tausende Computer infiziert und darauf gespeicherte Daten verschlüsselt.

Inzwischen scheint die Verbreitung von «WannaCry» verlangsamt. Sicherheitsforscher haben durch Zufall einen Mechanismus entdeckt, der die Verbreitung vorerst zum Teil aufhält. Das ist aber keine Entwarnung – zumal einmal infizierte Rechner verschlüsselt bleiben. Es ist auch damit zu rechnen, dass sehr bald neue Varianten auftauchen werden.

Das Sicherheitsupdate MS17-010 von Microsoft von Mitte März schliesst die von «WannaCry» ausgenutzte Sicherheitslücke. Installieren Sie das Update umgehend!

Bei Ransomware handelt es sich um eine bestimmte Familie von Schadsoftware (Malware). Diese verbreitet sich üblicherweise über schädliche E-Mail-Anhänge – so auch in diesem Fall. Ist ein Rechner mit der Ransomware infiziert, verschlüsselt diese Dateien auf dem Computer des Opfers. Die verschlüsselten Dateien werden dadurch für das Opfer unbrauchbar. Wurden die Dateien auf dem Computer erst einmal durch die Ransomware verschlüsselt, zeigt diese dem Opfer einen «Sperrbildschirm» an. Dieser fordert das Opfer auf, eine bestimmte Geldsumme in Form der Internetwährung «Bitcoins» an die Angreifer zu bezahlen, damit diese die verschlüsselten Dateien wieder frei geben und somit wiederverwendet werden können (Erpressung).

Im Allgemeinen können Sie sich mit den folgenden vier Massnahmen gegen Ransomware schützen:

  • Seien Sie vorsichtig im Umgang mit E-Mails. Öffnen Sie keine E-Mail Anhänge, welche Sie unerwartet bekommen oder wenn Sie den Absender nicht kennen. Klicken Sie in diesen Fällen auch nicht auf dort enthaltene Links.
  • Halten Sie installierte Software und Plug-ins immer aktuell. Stellen Sie sicher, dass sämtliche installierte Software, Apps sowie auch Web-Browser Plug-ins (beispielsweise Flash Player, Java etc.) stets auf dem aktuellsten Stand sind. Verwenden Sie, wenn immer möglich, die automatische Update-Funktion der jeweiligen Software.
  • Installieren Sie ein Virenschutzprogramm, das mit automatischen Updates immer auf dem neusten Stand gehalten wird. Ansonsten besteht die Gefahr, dass neu entwickelte Schadsoftware nicht erkannt wird.
  • Erstellen Sie regelmässig eine Sicherungskopie (Backup) Ihrer Daten. Die Sicherungskopie sollte offline, das heisst auf einem externen Medium wie beispielsweise einer externen Festplatte, gespeichert werden. Stellen Sie daher sicher, dass Sie das Medium, auf dem Sie die Sicherungskopie erstellen, nach dem Backup-Vorgang vom Computer trennen. Ansonsten werden bei einem Befall durch Ransomware möglicherweise auch die Daten auf dem Backup-Medium verschlüsselt und unbrauchbar.

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