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26.08.2019:

In den letzten Tagen wurden Schweizer E-Banking-Anwendende mehrfach Opfer von Phishing-Angriffen per SMS. Die Kriminellen erbeuteten dabei mehrere Zehntausend Franken.

Es tönt harmlos: «Guten Tag, zur Verifizierung Ihres Kontos verwenden Sie bitte den folgenden Link». Die SMS-Nachricht zeigt als Absender den Namen des eigenen Finanzinstitutes. Auch der erwähnte Link erweckt keinen Verdacht, enthält er doch scheinbar den korrekten Domain-Namen der Bank.

Also alles in Ordnung? Keineswegs. Beim besagten SMS handelt es sich um einen Phishing-Versuch, der seit rund einer Woche Schweizer Bankkunden in die Irre führen soll. Teils mit Erfolg: Die Kriminellen konnten bisher mehrere Zehntausend Franken von den Konten der Geschädigten transferieren, nachdem die unwissenden Opfer den Link im SMS geklickt und ihre Zugangsdaten zum E-Banking auf der verlinkten Website eingegeben hatten – bei dieser handelt es sich nämlich um eine Fälschung der Website der Bank.

Wie können solche Betrugsversuche entlarvt werden? Das perfide an SMS-Phishing (kurz «Smishing») ist, dass die meisten Kriterien zur Erkennung von Phishing E-Mails bei SMS-Nachrichten nicht anwendbar sind: Eine persönliche Anrede ist bei SMS unüblich und fehlt meist. Die Sprache und Gestaltung der Kurznachrichten sind zu einfach und zu knapp, um Rückschlüsse auf eine mögliche Fälschung zu erlauben. Und der wahre Absender sowie der Link lassen sich mit den meisten Mobilgeräten nur schwer oder nicht verlässlich überprüfen. Zudem sind sich die Kunden einiger Banken gewohnt, SMS-Nachrichten zur Verifikation der E-Banking-Anmeldung oder vor Finanztransaktionen zu erhalten.

Die folgenden Empfehlungen schützen Sie jedoch davor, Opfer von SMS-Phishing zu werden:

  • Seien Sie vorsichtig im Umgang mit SMS-Nachrichten, besonders, wenn Sie diese unerwartet erhalten oder wenn darin persönliche Daten eingefordert werden.
    Finanzinstitute fordern Kunden niemals per SMS zum Login oder zur Angabe ihrer Zugangsdaten auf!
  • Klicken Sie niemals auf Links in SMS-Nachrichten, sondern geben Sie die Ihnen bekannte Adresse der Website des Finanzinstituts von Hand im Browser ein und überprüfen Sie die sichere Verbindung (Schlosssymbol, Zieladresse), bevor Sie sensible Informationen wie Zugangsdaten in Formularen eingeben.
  • Kontaktieren Sie bei unerwarteten SMS-Nachrichten die Bank über die Ihnen bekannten Kontaktinformationen (z.B. offizielle Telefonnummer), und lassen Sie sich den Versand der SMS-Nachricht bestätigen.
  • Löschen Sie verdächtige SMS-Nachrichten sofort und informieren Sie Ihr Finanzinstitut.


Mehr Informationen finden Sie in unserem Phishing-Artikel und in unserem Merkblatt «Phishing – So schützen Sie sich vor Datendiebstahl».

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